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Gesangskanarien-Harzer Roller

Harzer Roller Gesangskanarien gibt es in der freien Natur überhaupt nicht,sie wurden ca.im Jahre 1840 herum im Sankt-Andreasberg/Oberharz allein vom Bergmann Wilhelm Trute aus den Landjappern eine  Nachzucht von den in Spanien beheimateten Kanariengirlitzen gezüchtet. Weil diese Vögel nun aber im Gesangsvortrag "rollten" und das sogar in guten Tönen wurden diese Vögel so ernannt.Diese Vögel waren alle noch Graugrün in ihrem Gefieder. Der Name wurde auf Harzer Edelroller geändert, weil es bisweilen schon den Ausdruck Harzer Roller gab.Es war ein im Harz pruduzierter Sauermilchkäse welcher um 1800 erfunden wurde.Der Kanarienvogel, lateinischer Name: ( Serinus canaria forma domestica) ist ein kleiner, geselliger Singvogel,nur bekannt für sein farbenfrohes Gefieder und seinen einmaligen melodischen Gesang.er gehört zur Familie der Finken-vögel.Kanarienvögel sind sehr gesellig und daher nicht als Einzeltier gedacht, obwohl in ganz vielen Haushalten immer nur ein Hahn  /Sänger in Käfigen gehalten wurde,und dieser  die Familien auch gut unterhielt mit seinem beruhigenden Gesang. Bei den Kanarienvögel "Singen" auch nur die Männchen die von den Züchtern Hähne genannt werden.Kanarienvögel sind sehr Aktiv und brau-chen unbedingt den Raum zum fliegen,damit sich ihre Muskeln entwickeln können.Runde Käfige wie sie meistens angeboten werden sollte man auf gar keinen Fall verwenden weil die Vögel in solchen Käfigen komplett die Orientierung verlieren.Eine Voliere von 2 m Länge mal 1 m Breite und 2 m Höhe wäre für eine Gruppe von bis zu 6 Vögel das beste. Hier dürfen 2 Hähne und 4 Hennen,so werden die Weibchen genannt, drin  gehalten werden.Denke bei der Unterkunft für deine Kanarien-vögel auch an die Einrichtung. Als Sitzgelegenheiten wären Naturholzstangen aus Buchenholz am besten geignet,die mit ungleichmäßigen Durchmesser so ein gutes Training für die Vögel,besonders für die Füße bieten.Naturholzäste würden auch gehen,wegen des  hohen Nagebedürfnisses jedoch müssten sie  öfter ausgetauscht werden und es sind auch nicht alle ungiftig. Außerdem gehören zur Artgerechten Einrichtung Wasser-und Futternäpfe sowie ein Badehäuschen. Die Sitzgelegenheiten sollten nicht gerade über ein Wasser-oder Futternapf plaziert werden.Das gibt nur ungewollte Ver-schmutzungen die keiner braucht.Wenn man dann auch  züchten möchte in Inneräumen gehört auch unbedingt eine Tageslichtlampe mit Vorschaltgerät für zusätzliches Licht dazu.Was auch sehr wichtig ist und jeder Vogelhalter auch wissen muss,ist die Tatsache das Vögel ihre ganze Nahrung in einem Muskelmagen erst zur Verdauung zermahlen müssen! Das heißt: Die Körner werden mithilfe des Schnabels und der Zunge entspelzt und aufgenommen.Es wandert in den Kropf,das ein deutlich sichtbarer leicht gelblicher Anhang unterhalb des Schnabels, im Kropf dann angekommen wird das Futter mit Wasser und Speichel befeuchtet und kann je nach Bedarf nach  gewisser Zeit des normal Einweichen erneut hochgewürgt und an den Nachwuchs oder Partnertier verfüttert werden. Ist das Futter ordentlich durchgeweicht,so startet nun der eigentliche Verdauungsprozess.Hierzu   wird das Futter vom Kropf in den Drüsenmagen transportiert,wo es mit den Verdauungsenzymen  Salzsäure und Pepsin angesäuert wird.Durch die Ansäuerung lässt sich das Kalzium leichter lösen, welches ja essentiell für die Eierschalenbildung ist und daher vor allem eher bei weiblichen Tieren eine große Rolle spielt.Nun ght die Reise weiter-nächster Halt ist der Muskelmagen.Dieser arbeitet so wie eine Art Mühle und schreddert die Körner-mithilfe der Muskelschicht des Magens immer nur in Kombi-nation der Mahlsteine die aus Grit und Magensteinen sind.Im handelsüblichen Vogelgrit sind nicht immer genügend Mahlsteine vorhanden.Gritkörner sind meistens Rund, wogegen Mahlsteine eckig und scharfkantig sind.Diese zermahlen den Futterbrei besser.Es wird zu einem grobkörnigen Brei verarbeitet.Weiter geht es in den Dünndarm.Im Dünndarm angekommen werden dem Futterbrei weitere Enzyme zugeführt.Diesmal handelt es sich um Enzxme aus der Galle,der Darmschleimhaut und der Bauchspeicheldrüse. Mithilfe dieser Enzyme werden nun Fette-Stärke und Nährstoffe so abgespalten,damit sie auf dem weiteren Weg durch den Dünndarm absorbiert werden können. Der Dünndarm ist relativ kurz.Für eine optimale Verdauung empfielt es sich deshalb, immer genügend und ausreichend Mahlsteine und Grit zur verfügung zu stellen,sodass der Muskelmagen hier schon gute Vorarbeit leisten kann und der Dünndarm so wenig wie nur möglich nacharbeiten muss.Nur so kann eine ausreichende Versorgung mit Närstoffen garantiert werden.Die nicht verwertbaren Teile des Futterbreies werden nun direkt an die Kloake weitergeleitet,wo der Kanarienvogel das Futter in Form von Kot ausscheidet.Kot und Urin werden immer zusammen abgesetzt.Die Kloake ist für bei-des verantwortlich.Das ist ein empfindlicher Trakt wo das Futter durch muss,da Nahrung und auch Wasser nicht lange im Körper verbleiben,muss also ständig für Nachschub gesorgt werden,um alle Funktionen des Organismus aufrecht zu erhalten.In diesem Prozess gibt es durch Unachtsamkeiten seitens der Züchter die meisten Probleme. Ohne Futter stirbt der Vogel nach 2 Tagen,ohne Wasser schon nach 1 Tag,weil der Kalorienverbrauch sehr hoch ist.Der Harzer Rollervogel ist wie andere Kanarienvögel ein Vegetarier.Er frisst überwiegend Sämereien,nur für seinen Gesang muss diese Mischung aus mehr runden Körnern bestehen.Die Größ des Harzer Rollers beträgt 13,5-14,5 cm. Kanarienvögel der Rasse Harzer Roller besitzen ein sehr gutes Gehör und können dadurch nicht nur ihre Arteigenen Laute verstehen,sondern auch den Gesang anderer Vögel. Zudem sind sie auch in der Lage artfremde Vögel  zu Imitieren und sie in ihren eigenen Gesang mit aufzunehmen.Ursprüng-lich stammen die Vögel von den Kanarischen Inseln und wurden früher ursprünglich ihres Gesanges wegen in Käfigen als Haustiere gehalten,denn ein Radio besaß noch niemandHarzer Roller Kanarien haben eine Lebenserwartung von bis zu 15 Jahren.Aber wie kam der Kanarienvogel eigentlich in den Harz? Bergarbeiter die zuvor in Imst/Tirol in den Bergwerken arbeiteten.wurden durch eine große Brandkatasrophe arbeitlos.Somit wanderten sie im Jahre 1730 mit den gesamten Familien aus,einige davon in den Harz,weil ja in St:Andreasberg damals noch Erze abgebaut wurde.Hierhin nahmen sie auch ihre Kanarienvögel mit die sie ja schon seit Jahren liebten und züchteten.Diese Bergleute hatten zudem auch schon erkannt das diese Vögel die fallenden Gase (Monoxyd) schnell wahrnahmen,dieses zeigten sie den Bergarbeitern durch stetiges Umherspringen im Käfig an.Somit hatten diese Bergarbeiter eine neue sichere Alarmanlage unter Tage.Weil die Hähne sich damals als Stubensänger gut verkaufen ließen wurden aber nur Weibchen mit in den Stollen genommen.Auch die Bergarbeiter im Oberharz welche zuvor nur einheimische Finken züchteten wollten schnell diese Kanarienvögel züchten.In vielen Häusern wurden die Obergeschosse somit für eine Vogelzucht umgebaut.Es gab schließlich für einen guten Sänger 30.00 Taler, bei einem Verdienst von nur 20 Taler war dieses ein lohnendes Zusatzgeschäft für die Familien.Zuvor hatte der Bergmann Trute Rollende Sänger erzüchtet die Gesanglich alle anderen übertrumpften.Diesen Vögeln ist auch der Name:Harzer Roller zu verdanken.Da die Zucht von Kanarien keine großen Ansprüche stellte konnten sie auch von Jedermann Praktiziert werden. In den Anfängen flogen die Vögel alle frei umher und in den Zimmerecken wurden Nester hinter Tannenzweigen plaziert.Eswurden Tausende vögel gezüchtet und verkauft.Dieser Verkauf wurde immer größer und so wurde auch aus dem Ausland hier speziell aus Amerika,wo ja viele Deutsche hin ausgewandert sind.Da es aber zur damaliger Zeit nur den Schiffsverkehr gab, mussten solche Vögel ja auch transortiert werden.Hierfür wurden aus Holzstäben nebenbei von den Bergleuten auch noch die Käfigteile geschnitzt.Die Frauen und Kinder bauten sie schließlich zum Käfig fertig. Diese kleinen Käfige wurden mit je einem Vogel besetzt,eine Fütterrung und Bewässerung konnte von Außen erfolgen.Um genug Käfige auf die Reise mitzunehmen mussten auch noch Tragegestelle sogenannte Reffs gefertigt werden.Darin konnten dann von extra Trägern bis zu 220 Vögel auf den Rücken zu den Floßanlegestellen in Hemeln gebracht werden.Von hier aus wurden die Vögel nach Bremen hoch zu den Frachschiffen gebracht und dann in Amerika teil abgeholt,weil schon bestellt, oder Stück für Stück verkauft. In guten Jahren gingen bis zu 1000000 Vögel, alles nur Hähne nach Amerika.

 



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